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Die große Ausgestaltung


Etwas mehr als 30 Jahre nach der Fertigstellung wurde die St. Antonius Kirche neu gestaltet und modernisiert.

Die große Neugestaltung

Die Arbeiten begannen im Jahr 1909 als man Gas- und Wasserleitungen installierte.

Die große Neugestaltung

Neben dem Bau einer neuen Orgelempore im Jahr 1910 wurde in den Jahren 1911 und 1912 das Kirchinnere mit kunstvollen Wandmalereien versehen, eine Heizung eingebaut, die ersten, schlichten Fenster durch neue farbige Fenster ersetzt und der Bodenbelag im Chorraum erneuert.


Die große Neugestaltung

Das im Jahre 1842 von Graf Landsberg-Vehlen gestiftete Kreuz vor der Antoniuskirche.

Die große Neugestaltung

Die noch aus der alten Kirche stammende Antoniusglocke bekam einen Riss und wurde im Jahr 1928 durch die Glockengießerei Petit & Gebr. Edelbrock in Gescher umgeschmolzen.


Die große Neugestaltung

Entwürfe für die Ausmalung der Kirche von Gerhard Lammers aus Münster.

Die große Neugestaltung

Die Ausmalung erfolgte in den Jahren 1911/12.

Die große Neugestaltung

Im Bild zu sehen ist die Jahr 1911 im Turm neu errichtete Orgelempore kurz vor der Fertigstellung. Im Jahresübergang 1911/12 wurde die Orgel auf die neue Empore umgesetzt und um 5 Register erweitert. Wer sich das Bild genau anschaut erkennt, dass die Kirche zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausgemalt war.


Die große Neugestaltung

Der Kirchraum nach der Ausmalung. Im Jahr 1923 erhält die Kirche  elektrisches Licht.

Die große Neugestaltung

Zum Gedenken der im 1. Weltkrieg gefallenen Soldaten wurde im Jahr 1929 im Turm eine Kriegergedächtnistafel eingebaut. Diese wurde von Hellerbernd gestaltet.

Die große Neugestaltung

Erstellung des „neuen Beichtstuhls“ (Josefsaltar)

Im Jahre 1926 weilte Heinz Menke auf der Walz im Kolpinghaus in Köln, als eine Karte von seinem Vater (rechts im Bild) eintraf: Pastor Schütte hätte ihnen den Auftrag zum Bau eines Beichtstuhls erteilt; Heinz sollte sofort nach Hause kommen. Heinz (links im Bild) erzählte mir oft davon und hatte viel Freude, wenn ich bei Kirchenführungen diese Story erzählte und auf die vorzügliche Arbeit hinwies. Herr Heinz Menke starb 90jährig vor einigen Jahren.

Das Bild verdanke ich der Nichte von Heinz Menke, Frau Dembinski, Am Anker. Sie hat das Original abfotografieren lassen.

6.1.1999 - M. Trimpe